Schweißdrüsenabsaugung

Jeder Mensch schwitzt. Das ist eine normale Körperfunktion und auch biologisch sinnvoll. Durch das Schwitzen kühlt sich der menschliche Körper ab, etwa bei großer Hitze oder anstrengender körperlicher Betätigung. Manche Menschen schwitzen jedoch übermäßig stark, sie leiden unter der sogenannten Hyperhidrose. Gefährlich ist diese Schweißproduktion zwar nicht, kann aber zu unerwünschten sozialen Folgen bzw. zu einer starken seelischen Belastung. Besonders viel schwitzt der Mensch unter den Achseln. Aus diesem Grund werden in einer ambulant durchgeführten Operation die Schweißdrüsen unter den Achseln entfernt. Durch die Schweißdrüsenabsaugung wird die Produktion von Schweiß normalisiert, kann jedoch in manchen Fällen auch gänzlich eingeschränkt werden. Schweißdrüsen bilden sich nach der Entfernung in der Regel nicht nochmal aus. Wer die Drüsen nicht dauerhaft entfernen lassen möchte, kann sie auch mit Hilfe von Botox stilllegen lassen. Von den Risiken her ist eine Schweißdrüsenabsaugung in etwa vergleichbar mit einer Fettabsaugung. Komplikationen können also nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Das Beratungsgespräch
Ob eine Schweißdrüsenabsaugung notwendig ist oder lieber unterbleiben sollte, entscheidet sich in einem ausführlichen Beratungsgespräch. Ein ausführliches Beratungsgespräch mit einem ausgewiesenen Facharzt für plastische Chirurgie ist notwendig, um mögliche Risiken und den erwarteten Nutzen sowie die Operationstechniken zu besprochen. Auch ist es wichtig abzuklären, ob die Vorstellungen des Patienten/ der Patientin realistisch bzw. umsetzbar sind. Hierbei sollten Sie auf erfahrene und kompetente Experten vertrauen wie z.B. die Fachärzte der KÖ-KLINIK. Die moderne Privatklinik für Ästhetisch-Plastische Chirurgie ist die einzige deutsche Einrichtung ihrer Art, in der ein komplettes Ärzteteam bestehend aus sechs Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Fachärzten für Anästhesie sich ausschließlich auf Ästhetische/Kosmetische Chirurgie spezialisiert haben. Die staatlich konzessionierte Privatklinik legt viel Wert auf Qualität, was u.a. die Auszeichnung mit dem myBody Qualitätssiegel belegt. Hier finden Sie weitere Informationen zur KÖ-KLINIK sowie Möglichkeiten zur unverbindlichen Kontaktaufnahme.

Kosten und Kostenübernahme
Eine Schweißdrüsenabsaugung kostet etwa zwischen 1200 und 2200 Euro, je nach gewählter Klinik und Operationsart. Auch die Kosten einer Entfernung der Schweißdrüsen kann, sofern sie medizinisch notwendig ist, von der Krankenkasse übernommen werden.

Nach dem Eingriff
Eine Schweißdrüsenabsaugung wird in der Regel ambulant vorgenommen. Anschließend sollte man zwischen 4 und 6 Wochen auf Sport und andere körperliche Aktivitäten verzichten. Allerdings braucht man seiner Arbeit nicht länger als einige Tage fernzubleiben – sofern diese nicht mit harter körperlicher Arbeit verbunden ist, versteht sich. Nach einer Schweißdrüsenabsaugung treten häufig blaue Flecken, Schwellungen und einem Muskelkater nicht unähnliche Schmerzen auf. Im Vorfeld sollten unbedingt eventuelle Allergien abgeklärt werden.